Zu meiner Person

Bild von Rosemarie Lehmann im Garten der SeeleIch war schon als kleines Mädchen eine Liebhaberin der Blumen in unserem Garten und auf der nahen Wiese und hatte eine enge Beziehung zu Hund und Katzen, mit denen ich „groß geworden“ bin. Bereits damals spürte ich, wie wohl sie meiner Seele taten und wie verbunden ich mich mit aller Natur fühlte.
Mein Wunsch, Gärtnerin zu werden erfüllte sich damals leider nicht, da ich zu zart gebaut war, wie meine Eltern wohl zu recht meinten.
Es ist zwar für mich kaum zu glauben, aber ich bin jetzt, in meinem „fortgeschrittenen“ Alter dort gelandet, wo sich mein Kindheitstraum erfüllen konnte: Ich bezog eine kleine Wohnung in einem der Grindelhochhäuser, wo ich mich auch wohlfühlte. Doch immer heftiger überkam mich die Sehnsucht danach, in einem Stück Erde Blumen zu pflanzen. Ich sah eines Tages mal wieder vom Fenster meines 7. Stockwerks aus das völlig verwilderte Beet beim Bezirksamt, ärgerte mich darüber, hatte aber spontan den Impuls, bei der Behörde die Genehmigung für eine Bearbeitung der Fläche einzuholen. Nach anfänglichem „Ja“ und nachfolgenden diversen Schwierigkeiten bekam ich 2003 die endgültige Genehmigung. Der Garten gedieh prächtig und wurde zunehmend ein Anziehungs- und Freudepunkt für viele Menschen.

Inzwischen sind der Garten und ich 10 Jahre älter geworden. Mir macht mein Gärtnerinnenleben aber nach wie vor viel Spaß. Vor allem, weil diese blühende Oase mitten im Stadtzentrum vielen Menschen guttut und Freude bereitet.

Wer noch ein bißchen mehr über mich und den Garten wissen möchte, den möchte ich auf diesen Artikel verweisen, den das Hamburger Abendblatt veröffentlicht hat: Rosemarie Lehmann – die Grünpatin vom Grindelberg

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